1/2020  
  Newsletter
vom 3.6.2020
 
  Coronavirus: geringes Infektionsrisiko über die Tränenflüssigkeit –
außer bei einer Bindehautentzündung
 
  Das Kuratorium der Stiftung Auge stellt sich vor: Clara Klug  
  Das Kuratorium der Stiftung Auge stellt sich vor: Dr. jur. Rainer Hess  
  Augenerkrankungen A–Z: Grauer Star  
  150. Todestag von Albrecht von Graefe  
  Die Stiftung Auge auf Facebook  
  Coronavirus: geringes Infektionsrisiko über die Tränenflüssigkeit – außer bei einer Bindehautentzündung  
 
 

Das Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich rasant in der gesamten Welt verbreitet. Verschiedene Studien untersuchen, wie genau sich das Virus überträgt. Laut einer im März erschienenen Studie aus Singapur ist anzunehmen, dass von der Tränenflüssigkeit nur eine geringe Ansteckungsgefahr ausgeht. Anders verhält es sich möglicherweise, wenn eine infizierte Person zusätzlich an einer Bindehautentzündung leidet. In diesem Fall fand sich das Virus laut einer chinesischen Studie auch in der Tränenflüssigkeit. Wie der bisherige Forschungsstand einzuschätzen ist und wie sich im Alltag eine Infektion über die Augenschleimhäute vermeiden lässt, erfahren Sie in der Pressemeldung der Stiftung Auge.

 
 
  Das Kuratorium der Stiftung Auge stellt sich vor: Clara Klug  
 
 

Mit Clara Klug gehört eine herausragende Para-Sportlerin dem Kuratorium der Stiftung Auge an. Obwohl sie aufgrund einer fortschreitenden Netzhauterkrankung nahezu komplett erblindet ist, erbringt die Para-Biathletin sportliche Ausnahmeleistungen. Bei der Para-Ski-WM 2019 im kanadischen Prince George konnte sie drei Goldmedaillen erringen. Beim Training und den Rennen begleitet sie ihr Guide und Trainer Martin Härtl, der sie per Zuruf über die Strecke informiert. „Durch den Sport habe ich gelernt, mich durchzubeißen“, sagt Klug, die 2019 zudem ihr Studium der Computerlinguistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München abschloss. Mit ihrem Engagement für die Stiftung Auge will sie für mehr Unterstützung für blinde und sehbehinderte Menschen werben.

Mehr über Clara Klug erfahren Sie hier.

 
 
  Das Kuratorium der Stiftung Auge stellt sich vor: Dr. jur. Rainer Hess  
 
 

Der promovierte Jurist Rainer Hess bringt als Experte für Gesundheitsrecht fachlichen Sachverstand und die Erfahrung von zahlreichen verantwortlichen Posten im Gesundheitswesen in das Kuratorium der Stiftung Auge ein. Zuletzt leitete er den Gemeinsamen Bundesausschuss, das höchste Beschlussgremium der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen. „Die wichtigste Station in meinem beruflichen Leben“, wie er heute sagt. Zuvor war er unter anderem für die Bundesärztekammer und die Kassenärztliche Bundesvereinigung tätig, letztere leitete er über eineinhalb Jahrzehnte als Hauptgeschäftsführer. Mit seinem Engagement für die Stiftung Auge möchte Hess die Erforschung und Translation von Maßnahmen zur Prävention von Erblindung unterstützen und zu deren Einführung in die Regelversorgung beitragen.

Mehr über Dr. Rainer Hess erfahren Sie hier.

 
 
  Augenerkrankungen A–Z: Grauer Star  
 
 

Rund 10 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einem Grauen Star, auch Katarakt genannt. Bei der Erkrankung trübt sich die Augenlinse, der Patient sieht nicht mehr scharf, sondern wie durch einen Grauschleier. Die Katarakt tritt vor allem bei Menschen im fortgeschrittenen Alter auf; in der Altersgruppe der 52- bis 64-Jährigen sind mehr als 50 Prozent betroffen. Erste Anzeichen einer Katarakt sind nachlassende Sehstärke und -schärfe. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen ab dem 60. Lebensjahr sind wichtig, eine Linsentrübung zu erkennen, bevor sie die Betroffenen im Alltag einschränkt. Beseitigen lässt sich der Graue Star nur operativ, indem der Augenarzt die getrübte natürliche Linse durch eine Kunstlinse ersetzt. Dieser Eingriff erfolgt in Deutschland jährlich rund 800.000 Mal und gibt Betroffenen ein großes Stück Lebensqualität zurück.
Mehr Informationen finden Sie in dieser Patientenbroschüre.

 
 
  150. Todestag von Albrecht von Graefe  
 
 

Als Arzt auf sozialen Ausgleich bedacht, als Forscher höchst innovativ: Vor 150 Jahren starb Albrecht von Graefe, Gründer der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft DOG. 1852 eröffnete er in Berlin eine weltweit angesehene private Augenklinik. Auch entwickelte er Operationstechniken zur Behandlung des Grünen und des Grauen Stars, die bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts Anwendung fanden. Das Wirken des späteren Charité-Ordinarius war von humanem und empathischem Handeln geprägt, auch der Ausgleich zwischen sozial schwächeren und wohlhabenden Patienten war ihm wichtig. 1857 gründete er die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft. Die DOG hat das Jahr 2020 zum von-Graefe-Jahr erklärt und würdigt ihren Gründer mit verschiedenen Aktivitäten – zum Beispiel einer Webseite, die Informationen zu seinem Leben bereithält.

 
 
  Die Stiftung Auge auf Facebook  
 
 

Die Facebook-Seite der Stiftung Auge erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit. Hier informiert die Stiftung Auge über ihre Aktivitäten, postet mehrmals wöchentlich Beiträge zur Augengesundheit und bietet Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine Plattform zum Austausch. Erhalten auch Sie aktuelle Informationen zur Stiftung Auge und rund um das Thema Augenerkrankungen auf Facebook.

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  Die Stiftung Auge  
 
  Ziel der Stiftung Auge der DOG (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft) ist es, vermeidbare Erblindung aktiv zu bekämpfen. Deshalb unterstützt die gemeinnützige Stiftung seit 2008 klinische und grundlagenwissenschaftliche augenheilkundliche Projekte und vergibt Forschungsaufträge und Stipendien. Darüber hinaus informiert sie die Öffentlichkeit über Augenerkrankungen und Ursachen von Erblindung und zeigt Wege der Prävention und Behandlung auf.

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