1/2019  
  Newsletter
vom 15.5.2019
 
  Stiftung Auge gibt Tipps zur Auswahl und Pflege von Kontaktlinsen  
  BMBF fördert Aufbau eines Uveitis-Registers  
  Kuratoriumsmitglied Clara Klug holt dreimal Gold bei Para-Ski-WM im Parabiathlon  
  Stiftung Auge stellt Maßnahmen zur besseren augenärztlichen Versorgung in Seniorenheimen vor  
  Workshop zur ophthalmologischen Versorgungsforschung in Mainz durchgeführt  
  Das Kuratorium der Stiftung Auge stellt sich vor: Sybille Seitz  
  Die Stiftung Auge auf Facebook  
  Stiftung Auge gibt Tipps zur Auswahl und Pflege von Kontaktlinsen  
 
 

Viele Menschen mit Sehschwächen, wie zum Beispiel brechungs- und augenbaulängenbedingte Fehlsichtigkeiten, schätzen die Vorteile von Kontaktlinsen. Damit der Tragekomfort lange andauert, sollten Nutzer sich vor dem Kauf vom Augenarzt untersuchen und über geeignete Modelle beraten lassen. Kontaktlinsenträger müssen unbedingt bestimmte Hygieneregeln beachten, um schmerzhafte Entzündungen zu vermeiden. Hier finden Sie Tipps im Umgang mit der praktischen Sehhilfe.

 
 
  BMBF fördert Aufbau eines Uveitis-Registers  
 
 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat nun eine Förderzusage von rund 2,6 Millionen Euro für ein Projekt zum Aufbau eines modellhaften Registers für die Versorgungsforschung gemacht. Bei dem Projekt handelt es sich um den Aufbau eines web-basierten nationalen Registers zu Erkrankungs- und Therapieverläufen bei nicht-infektiöser und nicht-anteriorer Uveitis. Dabei werden prospektive Daten zu den natürlichen Verläufen bei intermediärer, posteriorer Uveitis und Panuveitis sowie Krankheitsverläufen unter immunmodelierenden Therapien erhoben. Die Leitung des Projekts liegt bei Professor Dr. Dr. med. Robert Finger von der Universitäts-Augenklinik Bonn und Professor Dr. med. Carsten Heinz vom Augenzentrum am St. Franziskus-Hospital Münster. Die Stiftung Auge kofinanziert das Projekt.

 
 
  Kuratoriumsmitglied Clara Klug holt dreimal Gold bei Para-Ski-WM im Parabiathlon  
 
 

Gleich drei Goldmedaillen waren es, die Clara Klug Ende Februar von der Para-Ski-WM im kanadischen Prince George mit nach Hause brachte. Bei den WM-Läufen konnte die junge Parabiathletin die Distanzen über sechs, zehn und 12,5 Kilometer für sich entscheiden. Klug ist Mitglied im Kuratorium der Stiftung Auge und aufgrund einer fortschreitenden Netzhauterkrankung fast vollständig erblindet. Beim Skifahren ist sie mit ihrem Trainer und Guide Martin Härtl unterwegs, der ihr die Augen ersetzt. Per Zuruf informiert er sie über den Verlauf der Spur, die Stärke eines Anstiegs oder Unebenheiten im Gelände. Trotz dieser Hilfe erfordert der Sport, bei dem bergab Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h erreicht werden, für Sehbehinderte ein großes Maß an Mut und Vertrauen in den Guide. Warum es gerade auch für Menschen mit Sehbehinderungen wichtig ist, Sport zu treiben und sich zu bewegen, erfahren Sie in dieser Pressemeldung der Stiftung Auge.

 
 
  Stiftung Auge stellt Maßnahmen zur besseren augenärztlichen Versorgung in Seniorenheimen vor  
 
 

Augenärztliche Versorgung gelangt oft nicht zu den Bewohnern von Seniorenheimen. Dies hat die Studie OVIS („Ophthalmologische Versorgung in Seniorenheimen“) der Stiftung Auge belegt. Um die augenärztliche Versorgung dieser Menschen zu verbessern, hat die Stiftung jetzt einen Maßnahmenkatalog entwickelt. Die Stiftung Auge stellt ihre Forderungen, die gemeinsam mit Bündnispartnern an einem Runden Tisch entwickelt wurden, im Rahmen einer Pressekonferenz im Mai in Berlin vor. Die erarbeiteten Maßnahmen umfassen unter anderem, dass ein augenärztlicher Befund mit einer Empfehlung vor dem Einzug in eine Pflegeeinrichtung standardisiert dokumentiert werden soll. Außerdem soll das Thema „Auge“ in der Pflegeausbildung gestärkt werden und ein Transport zum Augenarzt gewährleistet sein.

In der OVIS-Studie befragten und untersuchten Ärzte von 14 Augenkliniken Bewohner in deutschlandweit 32 Heimen. Ergebnis: Der letzte Augenarztbesuch der Studienteilnehmer lag durchschnittlich vier Jahre zurück. Rund die Hälfte gab dabei den Transport als größte Hürde an, die Expertise eines Augenarztes in Anspruch zu nehmen. Zu den häufigsten festgestellten Erkrankungen zählten Grauer Star, altersabhängige Makuladegeneration und Grüner Star. Nicht selten fehlte es schlicht an einer passenden Brille für die Nähe und die Ferne.

 
 
  Workshop zur ophthalmologischen Versorgungsforschung in Mainz durchgeführt  
 
 

Beim ersten Workshop zur ophthalmologischen Versorgungsforschung ging es unter anderem um den steigenden augenärztlichen Versorgungsbedarf durch eine älter werdende Bevölkerung. Der Workshop fand unter Schirmherrschaft der DOG statt, Leiter war der Inhaber der Stiftungsprofessur Ophthalmologische Versorgungsforschung, Professor Alexander Schuster aus Mainz. Bis 2030 werden die Behandlungsfälle bei den über 60-Jährigen nach aktuellen Hochrechnungen um 35,8 Prozent steigen. Dies unterstreicht, dass Versorgungsressourcen geplant werden müssen. Aus Sicht der Workshop-Teilnehmer wäre es wichtig, Versorgungsindikatoren zu etablieren, die ermöglichen, die Versorgungssituation kontinuierlich zu betrachten. Zudem sollen so Versorgungslücken identifiziert werden. Nach Ansicht der Teilnehmer wird dies essentiell sein, um bei gleichbleibender Kapazität eine gute Versorgung sicherzustellen.

 
 
  Das Kuratorium der Stiftung Auge stellt sich vor: Sybille Seitz  
 
 

Seit Oktober 2018 ist die Fernseh- und Hörfunkmoderatorin Sybille Seitz Mitglied im Kuratorium der Stiftung Auge. Die Berlinerin studierte Amerikanistik, Publizistik und Theaterwissenschaften, später auch Sportwissenschaften und Grundschulpädagogik. Seitz moderiert heute unter anderem beim RBB, vielen wurde sie auch als Moderatorin der Sendung „ARD Ratgeber Gesundheit“ im Ersten bekannt. Neben ihrer Arbeit beim RBB moderiert Seitz regelmäßig auch Fachtagungen, Charity-Veranstaltungen oder Galas. „Ich freue mich, Teil des Kuratoriums der Stiftung Auge zu sein“, sagt Seitz. „Das Thema Auge interessiert jeden Menschen, und mit zunehmendem Alter immer mehr. Es ist ein hochinteressantes Feld, und ich bin gespannt, welche medizinischen Fortschritte die Zukunft bringen wird.“

 
 
  Die Stiftung Auge auf Facebook  
 
 

Die Facebook-Seite der Stiftung Auge gewinnt immer mehr Fans. Auf der Seite informiert die Stiftung Auge die Öffentlichkeit über Augenerkrankungen und klärt über Ursachen von Erblindung auf. Es sollen Wege zur Vorbeugung und Behandlung aufgezeigt werden. Zudem bietet die Seite eine Möglichkeit, sich mit (potenziellen) Betroffenen zu vernetzen. Erhalten auch Sie aktuelle Informationen zur Stiftung Auge und rund um das Thema Augenerkrankungen auf Facebook.

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  Die Stiftung Auge  
 
  Ziel der Stiftung Auge der DOG (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft) ist es, vermeidbare Erblindung aktiv zu bekämpfen. Deshalb unterstützt die gemeinnützige Stiftung seit 2008 klinische und grundlagenwissenschaftliche augenheilkundliche Projekte und vergibt Forschungsaufträge und Stipendien. Darüber hinaus informiert sie die Öffentlichkeit über Augenerkrankungen und Ursachen von Erblindung und zeigt Wege der Prävention und Behandlung auf.

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