1/2017  
  Newsletter
vom 12.5.2017
 
  Ophthalmologische Versorgung in Pflegeeinrichtungen: Zahlen und Maßnahmen  
  Neue Website: Weiter Sehen - Gegen Blindheit im Alter  
  Stock, Hund und Armbinde schützen Sehbehinderte im Straßenverkehr - Stiftung Auge empfiehlt Sicherheitstraining  
  EyeRun - Laufen für einen guten Zweck  
  Digitale Zukunft der Ophthalmologie  
  Stiftung Auge auf Facebook  


  Ophthalmologische Versorgung in Pflegeeinrichtungen: Zahlen und Maßnahmen  
 
 

Ende letzten Jahres präsentierte die Stiftung Auge erstmals die Ergebnisse der OVIS-Studie (Ophthalmologische Versorgung in Seniorenheimen), deren Ziel es war, Sehbehinderungen und Erblindungen in Seniorenheimen zu erfassen und Versorgungslücken zu identifizieren. Mit über 600 Seniorinnen und Senioren ist OVIS damit die deutschlandweit größte Studie zur augenärztlichen Versorgung in Pflegeheimen.

Die Ergebnisse zeigen: Fast zwei Drittel der Bewohner zeigen Anzeichen behandlungsbedürftiger Augenerkrankungen; über einem Drittel wurde empfohlen, sich innerhalb der nächsten zwei Monate einem Augenarzt vorzustellen. Der letzte Besuch beim Augenarzt lag durchschnittlich vier Jahre zurück. Dabei empfehlen Experten Menschen ab dem 40. Lebensjahr, regelmäßig - etwa alle 2 Jahre - einen Augenarzt aufzusuchen.

Diese Datengrundlage will die Stiftung Auge jetzt weiter auswerten. Ein erster Schritt dazu ist es, alle beteiligten Akteure zu einem gemeinsamen Runden Tisch einzuladen, um gemeinsam Ansätze zu entwickeln, wie die augenärztliche Versorgung von Senioren in Pflegeeinrichtungen verbessert werden kann. Ausführliche Infos rund um die OVIS-Studie finden Sie hier.

 
 
  Neue Website: Weiter Sehen - Gegen Blindheit im Alter  
 
 


Ziel der Stiftung Auge ist es, vermeidbare Erblindung aktiv zu bekämpfen. Wie die OVIS-Studie (Ophthalmologische Versorgung in Seniorenheimen) zeigt, gibt es hierbei insbesondere bei älteren Menschen Handlungsbedarf. Augenärzte rechnen damit, dass die Zahl altersbedingter Augenleiden bis 2030 um 20 bis 30 Prozent zunehmen wird. Obwohl in Deutschland augenärztliche Versorgung auf höchstem Niveau flächendeckend verfügbar ist, gelangt sie oft nicht zu Menschen in Pflege- und Seniorenheimen.

Auf der neuen Website zur Kampagne „Weiter sehen – Gegen Blindheit im Alter“ informiert die Stiftung Auge über alle aktuellen Projektaktivitäten.

 
 
  Stock, Hund und Armbinde schützen Sehbehinderte im Straßenverkehr - Stiftung Auge empfiehlt Sicherheitstraining  
 
 

Im Straßenverkehr sind sehbehinderte und blinde Fußgänger besonderen Risiken und Gefahren ausgesetzt: Viele erkennen andere Verkehrsteilnehmer oder Hindernisse zu spät oder gar nicht. Zu ihrem eigenen Schutz sollten Betroffene ihre Sehbehinderung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern kenntlich machen, empfiehlt die Stiftung Auge. Dafür eignen sich beispielsweise ein weißer Blindenstock, eine gelbe Armbinde oder die Begleitung durch einen Blindenhund. Die Stiftung Auge erklärt in ihrer aktuellen Pressemeldung, warum diese Hilfsmittel wichtig sind und spezielle Schulungen zur Orientierung und Mobilität im Straßenverkehr für die Betroffenen notwendig, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Zur vollständigen Meldung gelangen Sie hier.

 
 
  EyeRun - Laufen für einen guten Zweck  
 
 

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Stiftung Auge wieder einen Benefizlauf zugunsten der Stiftung, den „EyeRun“ während des DOG-Kongresses in Berlin. In diesem Jahr findet der Lauf am Freitag, den 29. September um 7.00 Uhr statt. Damit starten Kongressteilnehmer und alle begeisterten Läufer und Unterstützer sportlich in den Tag und tun dabei gleichzeitig Gutes. Zurückzulegen sind fünf Kilometer. Die Startgebühr kommt in vollem Umfang der Stiftung Auge zugute. Aktuelle Informationen zum EyeRun und Eindrücke vergangener Läufe finden Sie hier.

Hier können Sie sich für den EyeRun registrieren.

 
 
  Digitale Zukunft der Ophthalmologie  
 
 

Auch in der Augenheilkunde gewinnen die Themen Mobile Health, E-Health, elektronische Akten und Big-Data immer mehr an Bedeutung. Ohne Zweifel bietet die digitale Medizin auch in der Augenheilkunde viele Chancen – vernetzte Kommunikation zwischen Arzt und Patient, niedrigschwelliges Selbstmanagement, zusätzliche Angebote zur Prävention, um nur einige zu nennen. Die Stiftung Auge hat sich im vergangenen Jahr verstärkt diesem Thema angenommen und gemeinsam mit verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen diskutiert, wie sich diese Chance nutzen lässt, neue Wege im Kampf gegen vermeidbare Erblindung zu beschreiten.

 
 
  Stiftung Auge auf Facebook  
 
 

Der Stiftung Auge ist es ein wichtiges Anliegen, die Öffentlichkeit über Augenerkrankungen und Ursachen von Erblindung aufzuklären und Wege zur Vorbeugung und Behandlung aufzuzeigen. Um den Kontakt zu (potenziellen) Betroffenen und Angehörigen herzustellen und zu vertiefen, hat die Stiftung Auge jetzt ihre neue Facebook-Seite eingerichtet. Hier informiert sie über Augenerkrankungen und deren Prävention, aber auch über ihre eigenen Aktivitäten. Folgen Sie der Stiftung Auge auf Facebook Stiftung Auge auf Facebook.

 
 
  Die Stiftung Auge  
 
  Ziel der Stiftung Auge der DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft ist es, vermeidbare Erblindung aktiv zu bekämpfen. Deshalb unterstützt die gemeinnützige Stiftung seit 2008 klinische und grundlagenwissenschaftliche augenheilkundliche Projekte und vergibt Forschungsaufträge und Stipendien. Darüber hinaus informiert sie die Öffentlichkeit über Augenerkrankungen und Ursachen von Erblindung und zeigt Wege der Prävention und Behandlung auf.

Unterstützen Sie unsere Arbeit - weil Sehen wichtig ist

Unser Engagement gilt der Aufklärung, Forschungsförderung und augenärztlichen Ausbildung - mit dem Ziel, den Sehsinn zu schützen und zu erhalten. Helfen Sie mit!

Spendenkonto 91 24 31 4, Sparkasse Heidelberg, BLZ 672 500 20
 
 
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  Impressum
Herausgeber: Stiftung Auge der DOG

 
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Redaktion:
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