2/2016  
  Newsletter
vom 17.10.2016
 
  Die Stiftung Auge auf dem DOG-Kongress  
  „EyeRun 2016“ – Laufen für die Stiftung Auge  
  Erste Ergebnisse der OVIS Studie  
  Digitalisierung in der Ophthalmologie – Chancen und Risiken  
  Studie zum Augenbewegungstraining bei Retinitis Pigmentosa gefördert  


  Die Stiftung Auge auf dem DOG-Kongress  
 
 

Ganze 225 Kilometer – so viel liefen die Teilnehmer des „EyeRun 2016“ insgesamt für einen guten Zweck: Sehbehinderung und Blindheit verhindern. Rund 45 Kongressteilnehmer folgten der Einladung zum Spendenlauf der Stiftung Auge am Kongressfreitag der DOG 2016 in Berlin. Darüber hinaus veranstaltete die Stiftung Auge auch wieder die Benefizaktion „DOG in Concert“ im Rahmen des Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft. Das Konzert im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie fand sehr viel Resonanz. Insgesamt spendeten die Augenärzte dabei mehr als 2.700 Euro. Nach dem Kongress plant die Stiftung Auge schon nächste Projekte. Ein Ereignis ist darunter die Präsentation der Ergebnisse der Studie zur Ophthalmlogischen Versorgung in Senioren- und Pflegeheimen. Auch darüber berichten wir in diesem zweiten Newsletter der Stiftung Auge. Wir freuen uns über Ihr Feedback und Ihre Anregungen. Bei Interesse nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf!

 
 
  „EyeRun 2016“ – Laufen für die Stiftung Auge  
 
 

Im Rahmen des Kongresses der DOG in Berlin fand in diesem Jahr erneut der „EyeRun“ statt – ein Fünf-Kilometer-Benefizlauf zugunsten der Stiftung Auge. Der Startschuss fiel am Freitag um 7 Uhr morgens vor dem Estrel Congress Center. Der Lauf bot ein historisch bedeutendes Mini-Sightseeing durch Südostberlin: Die Route führte um das sowjetische Ehrenmal im Treptower Park. Die schnellste Läuferin war Frau Dr. Annette Sturm. Sie erreichte das Ziel nach 23:05 Minuten, der schnellste Läufer Dr. Maximilian Pfau bereits nach 19:03 Minuten. Nach dem Zieleinlauf überreichte Professor Dr. med. Frank G. Holz, Vorsitzender der Stiftung Auge, die Siegerurkunden. Der Direktor der Universitäts-Augenklinik Bonn hatte auch in diesem Jahr selbst an dem Lauf teilgenommen. Insgesamt kamen so rund 4.500 Euro zusammen. Der Benefizlauf wurde, wie auch schon in den Vorjahren, von Heidelberg Engineering unterstützt.

 
 


  Erste Ergebnisse der OVIS Studie  
 
 

Sehbehinderung und Erblindung in Seniorenheimen erfassen und Versorgungslücken identifizieren – das sind zwei der zentralen Ziele der Studie „OVIS“ (Ophthalmologische Versorgung in Seniorenheimen). Die Stiftung Auge initiierte OVIS im Jahr 2014, mit großem Erfolg. Insgesamt nahmen 14 Universitäten und 32 Einrichtungen an der Studie teil und untersuchten über 600 Seniorinnen und Senioren. OVIS ist damit die breiteste Studie in Deutschland zur augenheilkundlichen Versorgung von älteren Menschen in Seniorenheimen. Bei einer Pressekonferenz in Berlin am 30. November stellt die Stiftung Auge die Ergebnisse der OVIS-Studie im Haus der Bundespressekonferenz vor. Neben den Experten der Stiftung Auge und der DOG wird die ehemalige Bundesfamilienministerin Rita Süssmuth in diesem Rahmen auf die Lebenssituation älterer Menschen mit Sehbehinderungen in Seniorenheimen eingehen.

 
 
  Digitalisierung in der Ophthalmologie – Chancen und Risiken  
 
 

Mobile Health, E-Health, das Smartphone als Pool für Gesundheitsinformation, elektronische Akten und „Big-Data“: Die Digitalisierung betrifft praktisch jeden Sektor im Gesundheitswesen. Vor allem aber Patienten machen davon schon rege Gebrauch und sammeln Gesundheitsdaten. Nicht selten dienen diese vor allem der Eigenorganisation, aber das Smartphone kann zum Beispiel auch telemedizinisch hilfreich sein. Ohne Zweifel bietet die digitale Medizin viele Chancen – vernetzte Kommunikation zwischen Arzt und Patient, niedrigschwelliges Selbstmanagement, zusätzliche Angebote zur Prävention, um nur einige zu nennen. Der schnelllebige Markt bietet viele Chancen, muss aber auch Hürden überwinden – Stichwort Sicherheit. Die Stiftung Auge nimmt sich in diesem Jahr verstärkt auch diesem Thema an. Denn auch hier gilt es, Wege im Kampf gegen vermeidbare Erblindung zu beschreiten, aber auch Risiken zu identifizieren.

 
 
  Studie zum Augenbewegungstraining bei Retinitis Pigmentosa gefördert  
 
 

Tübinger Augenärzte haben ein computerbasiertes Training entwickelt, das die Wahrnehmung und das Orientierungsvermögen von Patienten mit einer Retinitis Pigmentosa innerhalb von sechs Wochen verbessert. Die Stiftung Auge fördert das Projekt. Die Krankheit, bei der Lichtsinneszellen der Netzhaut des Auges nach und nach untergehen, beginnt meist schon im Jugendalter. Dies führt dazu, dass das Gesichtsfeld vom Rand her nach und nach schwindet. Dieser Vorgang schreitet mit der Zeit weiter zur Mitte des Gesichtsfeldes voran. Die Sehbehinderung führt oft dazu, dass die Betroffenen Hindernisse zu spät erkennen und Gefahr laufen zu stürzen. Das Computertraining kann den Prozess verlangsamen. Die Tübinger Forscher konnten in einer Studie zeigen, das sich die Wahrnehmung und das Orientierungsvermögen der Betroffenen innerhalb von sechs Wochen deutlich verbessert. Weitere Hintergründe finden Sie in einer Pressemeldung der DOG.

 
 
  Die Stiftung Auge  
 
  Ziel der Stiftung Auge der DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft ist es, vermeidbare Erblindung aktiv zu bekämpfen. Deshalb unterstützt die gemeinnützige Stiftung seit 2008 klinische und grundlagenwissenschaftliche augenheilkundliche Projekte und vergibt Forschungsaufträge und Stipendien. Darüber hinaus informiert sie die Öffentlichkeit über Augenerkrankungen und Ursachen von Erblindung und zeigt Wege der Prävention und Behandlung auf.

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