Die Stiftung Auge

Ziel der Stiftung Auge der DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft ist es, vermeidbare Erblindung aktiv zu bekämpfen. Deshalb unterstützt die gemeinnützige Stiftung seit 2008 klinische und grundlagenwissenschaftliche augenheilkundliche Projekte und vergibt Forschungsaufträge und Stipendien. Darüber hinaus informiert sie die Öffentlichkeit über Augenerkrankungen und Ursachen von Erblindung und zeigt Wege der Prävention und Behandlung auf.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeit der Stiftung Auge.

Stiftung Auge: Mehr Prävention für sozial benachteiligte Familien

Armut im Kindesalter kann eine gesunde Entwicklung des Sehvermögens gefährden. Das belegen Studien und die Ergebnisse von Schuleingangsuntersuchungen. So leiden Kinder aus sozial benachteiligten Familien häufiger an Sehschwäche oder schielenden Augen und fallen beim Sehtest öfter durch als Kinder aus wohlhabenderen Familien. Die Stiftung Auge fordert in diesem Zusammenhang mehr Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen. „Entscheidend ist, dass die am Entwicklungsprozess des Kindes unmittelbar beteiligten Personen wie Eltern, Lehrer oder Erzieher über mögliche Anzeichen von Augenerkrankungen bei Kindern aufgeklärt sind“, so Professor Dr. med. Frank G. Holz, Vorsitzender der Stiftung Auge.

Unsere aktuelle Pressemeldung können Sie hier ausführlich nachlesen.

Stiftung Auge unterstützt Förderprojekt

Erklärtes Ziel der Stiftung Auge ist auch die Förderung der augenheilkundlichen Forschung. Um diesem Ziel nachzukommen, unterstützt die Stiftung Auge regelmäßig konkrete wissenschaftliche Projekte. In der medizinischen Genetik haben sich durch neue Sequenziertechnologien viele Möglichkeiten eröffnet, Gene zu identifizieren, die für die Vererbung von Augenerkrankungen ursächlich sind. Dies ist bei Netzhauterkrankungen zentrale Voraussetzung für die Entwicklung neuer Therapien, die künftig auch Erblindungen vermeiden könnten. Im Jahr 2017 fördert die Stiftung Auge das Forschungsprojekt „Identifizierung neuer Gene für verschiedene autosomal-rezessiv vererbte Augenerkrankungen“ von Professor Dr. med. Hanno J. Bolz vom Institut für Humangenetik in Köln. Forscher konnten in diesem Projekt mehrere neue Krankheitsgene identifizieren und bereits zwei diesbezügliche Arbeiten in renommierten Fachzeitschriften publizieren. Das Projekt wird von der Stiftung Auge gefördert.

Die Stiftung Auge dankt ihren Förderern und korporativen Partnern

Die Stiftung Auge unterstützt klinische und grundlagenwissenschaftliche Projekte aus der Augenheilkunde und vergibt Forschungsaufträge und Stipendien. Darüber hinaus informiert sie die Öffentlichkeit über Augenerkrankungen und Ursachen von Erblindung und zeigt Wege der Prävention und Behandlung auf. Erklärtes Ziel der gemeinnützigen Stiftung ist es, vermeidbare Erblindung in der Bevölkerung zu verhindern. Dieses Engagement ist nur durch die Unterstützung der korporativen Partner und Förderer der Stiftung Auge möglich. Die Stiftung Auge bedankt sich bei Ihren Partnern für die Unterstützung und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Eine Übersicht über die Förderer und korporativen Partner finden Sie hier. Wenn auch Sie die Stiftung unterstützen möchten, finden Sie die Möglichkeit dazu direkt auf unserer Homepage über das Spendentool.

Neue Website: Weiter Sehen – Gegen Blindheit im Alter

Ziel der Stiftung Auge ist es, vermeidbare Erblindung aktiv zu bekämpfen. Wie die OVIS-Studie (Ophthalmologische Versorgung in Seniorenheimen) zeigt, gibt es hierbei insbesondere bei älteren Menschen Handlungsbedarf. Augenärzte rechnen damit, dass die Zahl altersbedingter Augenleiden bis 2030 um 20 bis 30 Prozent zunehmen wird. Obwohl in Deutschland augenärztliche Versorgung auf höchstem Niveau flächendeckend verfügbar ist, gelangt sie oft nicht zu Menschen in Pflege- und Seniorenheimen.

Auf der neuen Website zur Kampagne „Weiter sehen – Gegen Blindheit im Alter“ informiert die Stiftung Auge über alle aktuellen Projektaktivitäten.

Stock, Hund und Armbinde schützen Sehbehinderte im Straßenverkehr – Stiftung Auge empfiehlt Sicherheitstraining

Im Straßenverkehr sind sehbehinderte und blinde Fußgänger besonderen Risiken und Gefahren ausgesetzt: Viele erkennen andere Verkehrsteilnehmer oder Hindernisse zu spät oder gar nicht. Zu ihrem eigenen Schutz sollten Betroffene ihre Sehbehinderung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern kenntlich machen, empfiehlt die Stiftung Auge. Dafür eignen sich beispielsweise ein weißer Blindenstock, eine gelbe Armbinde oder die Begleitung durch einen Blindenhund. Die Stiftung Auge erklärt in ihrer aktuellen Pressemeldung, warum diese Hilfsmittel wichtig sind und spezielle Schulungen zur Orientierung und Mobilität im Straßenverkehr für die Betroffenen notwendig, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Zur vollständigen Meldung gelangen Sie hier.

W2 Stiftungsprofessur für ophthalmologische Versorgungsforschung

In Deutschland gibt es keine systematisch erhobenen Datensätze darüber, wie häufig welche Augenerkrankungen vorkommen. Das soll sich künftig verbessern: Nach Ausschreibung einer Stiftungsprofessur für ophthalmologische Versorgungsforschung durch die Stiftung Auge gemeinsam mit dem Berufsverband der Augenärzte (BVA) wurde Mainz als geeigneter Standort ausgewählt. Durch die Universitätsmedizin Mainz erfolgt zurzeit die Auswahl eines geeigneten Kandidaten.

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EyeRun – Laufen für einen guten Zweck

Auch in diesem Jahr veranstaltete die Stiftung Auge wieder einen Benefizlauf, den mittlerweile traditionellen „EyeRun“, während des DOG-Kongresses in Berlin. Der Lauf fand am Freitag, 29. September statt. Für fast 80 begeisterte LäuferInnen begann der Tag sportlich mit einer Wegstrecke von fünf Kilometern. Die Startgebühr kommt in vollem Umfang der Stiftung Auge zugute. Aktuelle Laufzeiten zum EyeRun und Eindrücke finden Sie hier.

 

Digitale Zukunft der Ophthalmologie

Auch in der Augenheilkunde gewinnen die Themen Mobile Health, E-Health, elektronische Akten und Big-Data immer mehr an Bedeutung. Ohne Zweifel bietet die digitale Medizin auch in der Augenheilkunde viele Chancen – vernetzte Kommunikation zwischen Arzt und Patient, niedrigschwelliges Selbstmanagement, zusätzliche Angebote zur Prävention, um nur einige zu nennen. Die Stiftung Auge hat sich im vergangenen Jahr verstärkt diesem Thema angenommen und gemeinsam mit verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen diskutiert, wie sich diese Chance nutzen lässt, neue Wege im Kampf gegen vermeidbare Erblindung zu beschreiten.

Stiftung Auge auf Facebook

Der Stiftung Auge ist es ein wichtiges Anliegen, die Öffentlichkeit über Augenerkrankungen und Ursachen von Erblindung aufzuklären und Wege zur Vorbeugung und Behandlung aufzuzeigen. Um den Kontakt zu (potenziellen) Betroffenen und Angehörigen herzustellen und zu vertiefen, hat die Stiftung Auge jetzt ihre neue Facebook-Seite eingerichtet. Hier informiert sie über Augenerkrankungen und deren Prävention, aber auch über ihre eigenen Aktivitäten. Folgen Sie der Stiftung Auge auf Facebook Stiftung Auge auf Facebook.

Neue Patientenbroschüren online

Viele Augenerkrankungen verlaufen zunächst ohne spürbare Symptome, wie beispielsweise das Glaukom oder Netzhauterkrankungen. Häufig werden diese erst dann erkannt, wenn bereits bleibende Schäden eingetreten sind – oft irreversibel. Neben Forschung ist vor allem Aufklärung über Augenerkrankungen und Erblindungsrisiken ein erklärtes Ziel der Stiftung Auge. Dafür entwickelt sie auch Materialien für Betroffene und Interessierte. Ab sofort stehen die neuen Patientenbroschüren zum Download auf der Homepage der Stiftung Auge kostenlos bereit. Diese enthalten Informationen über verschiedene Krankheitsbilder, Symptome und Behandlung. Sie geben außerdem hilfreiche Hinweise und weiterführende Tipps für interessierte Laien.

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