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Die Stiftung Auge

Ziel der Stiftung Auge der DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft ist es, vermeidbare Erblindung aktiv zu bekämpfen. Deshalb unterstützt die gemeinnützige Stiftung seit 2008 klinische und grundlagenwissenschaftliche augenheilkundliche Projekte und vergibt Forschungsaufträge und Stipendien. Darüber hinaus informiert sie die Öffentlichkeit über Augenerkrankungen und Ursachen von Erblindung und zeigt Wege der Prävention und Behandlung auf.

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Erste Ergebnisse der OVIS Studie

Sehbehinderung und Erblindung in Seniorenheimen erfassen und Versorgungslücken identifizieren – das sind zwei der zentralen Ziele der Studie „OVIS“ (Ophthalmologische Versorgung in Seniorenheimen). Die Stiftung Auge initiierte OVIS im Jahr 2014, mit großem Erfolg. Insgesamt nahmen 14 Universitäten und 32 Einrichtungen an der Studie teil und untersuchten über 600 Seniorinnen und Senioren. OVIS ist damit die breiteste Studie in Deutschland zur augenheilkundlichen Versorgung von älteren Menschen in Seniorenheimen. Bei einer Pressekonferenz in Berlin am 30. November stellte die Stiftung Auge die Ergebnisse der OVIS-Studie im Haus der Bundespressekonferenz vor. Neben den Experten der Stiftung Auge und der DOG ist die ehemalige Bundesfamilienministerin Rita Süssmuth in diesem Rahmen auf die Lebenssituation älterer Menschen mit Sehbehinderungen in Seniorenheimen eingegangen.

Aktuelle Pressemappe der Pressekonferenz vom 30. November 2016: „Augenärztliche Versorgung in Seniorenheimen: Deutschlandweit größte Studie deckt Versorgungslücken auf

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W2 Stiftungsprofessur für ophthalmologische Versorgungsforschung

In Deutschland gibt es keine systematisch erhobenen Datensätze darüber, wie häufig welche Augenerkrankungen vorkommen. Das soll sich künftig verbessern: Nach Ausschreibung einer Stiftungsprofessur für ophthalmologische Versorgungsforschung durch die Stiftung Auge gemeinsam mit dem Berufsverband der Augenärzte (BVA) wurde Mainz als geeigneter Standort ausgewählt. Durch die Universitätsmedizin Mainz erfolgt zurzeit die Auswahl eines geeigneten Kandidaten.

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Digitalisierung in der Ophthalmologie – Chancen und Risiken

 Digitalisierung in der Ophthalmologie – Chancen und RisikenMobile Health, E-Health, das Smartphone als Pool für Gesundheitsinformation, elektronische Akten und „Big-Data“: Die Digitalisierung betrifft praktisch jeden Sektor im Gesundheitswesen. Vor allem aber Patienten machen davon schon rege Gebrauch und sammeln Gesundheitsdaten. Nicht selten dienen diese vor allem der Eigenorganisation, aber das Smartphone kann zum Beispiel auch telemedizinisch hilfreich sein. Ohne Zweifel bietet die digitale Medizin viele Chancen – vernetzte Kommunikation zwischen Arzt und Patient, niedrigschwelliges Selbstmanagement, zusätzliche Angebote zur Prävention, um nur einige zu nennen. Der schnelllebige Markt bietet viele Chancen, muss aber auch Hürden überwinden – Stichwort Sicherheit. Die Stiftung Auge nimmt sich in diesem Jahr verstärkt auch diesem Thema an. Denn auch hier gilt es, Wege im Kampf gegen vermeidbare Erblindung zu beschreiten, aber auch Risiken zu identifizieren.

Studie zum Augenbewegungstraining bei Retinitis Pigmentosa gefördert

Studie zum Augenbewegungstraining bei Retinitis Pigmentosa
Tübinger Augenärzte haben ein computerbasiertes Training entwickelt, das die Wahrnehmung und das Orientierungsvermögen von Patienten mit einer Retinitis Pigmentosa innerhalb von sechs Wochen verbessert. Die Stiftung Auge fördert das Projekt. Die Krankheit, bei der Lichtsinneszellen der Netzhaut des Auges nach und nach untergehen, beginnt meist schon im Jugendalter. Dies führt dazu, dass das Gesichtsfeld vom Rand her nach und nach schwindet. Dieser Vorgang schreitet mit der Zeit weiter zur Mitte des Gesichtsfeldes voran. Die Sehbehinderung führt oft dazu, dass die Betroffenen Hindernisse zu spät erkennen und Gefahr laufen zu stürzen. Das Computertraining kann den Prozess verlangsamen. Die Tübinger Forscher konnten in einer Studie zeigen, das sich die Wahrnehmung und das Orientierungsvermögen der Betroffenen innerhalb von sechs Wochen deutlich verbessert. Weitere Hintergründe finden Sie in einer Pressemeldung der DOG.

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Neue Patientenbroschüren online

gruener-star-glaukom-170x236Viele Augenerkrankungen verlaufen zunächst ohne spürbare Symptome, wie beispielsweise das Glaukom oder Netzhauterkrankungen. Häufig werden diese erst dann erkannt, wenn bereits bleibende Schäden eingetreten sind – oft irreversibel. Neben Forschung ist vor allem Aufklärung über Augenerkrankungen und Erblindungsrisiken ein erklärtes Ziel der Stiftung Auge. Dafür entwickelt sie auch Materialien für Betroffene und Interessierte. Ab sofort stehen die neuen Patientenbroschüren zum Download auf der Homepage der Stiftung Auge kostenlos bereit. Diese enthalten Informationen über verschiedene Krankheitsbilder, Symptome und Behandlung. Sie geben außerdem hilfreiche Hinweise und weiterführende Tipps für interessierte Laien.